|
www.bluevisions.ch
info@bluevisions.ch
myspace/bluevisionsrock
©®
Copyright
2004 -
2014
Blue VisionS
Webdesign by RL
| |
Biografisches
Das Talent zu Malen ist einmalig wie dein Gesicht. Du entfaltest deine Begabung in einen unverwechselbaren Stil in deinen Bildern. Verstehst du mit deinen Talenten umzugehen, beginnst du erst richtig zu leben. rl


Impulse zu einem besseren Leben mit und in der Malerei - meine Gedanken.
Kunst ist ein
impulsgebendes Grundbedürfnis seit fast ewigen Zeiten schon und eine der
wichtigsten Ausdrucksformen überhaupt.
Meine Bilder
entstehen aus Lust am Malen. Es ist fast
unglaublich wie die Gefühle und Gedanken meine Pinselstriche führen. Die
Malerei hat die wunderbare Macht der Verarbeitung von Lebensprozessen und
Lebenssituationen. Sie ist zum Beispiel Therapie für verschiedene
minderschwere und schwere Krankheiten diverser Arten, ganz sicher auch
Krankheiten psychischer Art wie Depressionen. Die wunderbare Kraft aus Farben
und ihrer Verwendung beflügeln, geben grossartige Erfahrungen, lassen fröhliche
aber auch traurige Gedanken verarbeiten und ihnen Ausdruck geben, ich nenne es
Gefühlsmalerei. Den innersten Gedanken und Gefühlen mit Farbe Körper zu geben
ist eine wundervolle Art sich auszudrücken. Mit Malen die Seele erforschen,
schöne Dinge sehen und fühlen, sie auf Papier, Leinwand oder sonstigen
Materialien umzusetzen, ist ein Geschenk an sich selbst. Andere schöne Aspekte
der Malerei sind, sich stundenlang der Arbeit widmen und darüber die Zeit
„verlieren“ und Ruhe zu finden. Die Zeit existiert nicht, die Ruhe kehrt ein für
Körper und Seele. Malen tut der Seele unendlich
gut.
Ich widme
meine Kunst der Freude, um andere
Mitmenschen bei der Beschauung zu beglücken, das ist der Sinn dahinter und meine
Botschaft an Malende. Malerei ist reinste Kunst. Ein Bild soll nicht nur
visionär sein, es soll berühren, sei es auch nur ein kleinformatiges Werk. Die
Rechte eines kleinen Bildes? Mit Kleinigkeiten habe ich begonnen, d.h. mit
kleineren Bildern. Man kann mit kleinen Dingen Menschen beglücken, wie z.B. mit
einem kleinen Bild. Eine meiner Ideen war, Seiten schön gebundener kleiner
Bücher in A6 bis A5-Format zu bemalen oder mit Fotos meiner Bilder zu versehen,
sodass jedoch genug leere Seiten dazwischen lagen für Textergänzungen. Die
leeren Seiten konnten alsdann mit Zitaten, Gedichten und Versen oder
Tagebucheintragungen versehen werden. Diese illustrierten kleinen Bücher waren
begehrt, mit ihren bemalten Seiten oder Ergänzungen mit Kunstfotografien, und
kamen stets gut an als kleine aufmerksame Geschenke, vorallem aber mit den
kleinen Bildern. Deshalb haben in meiner Malerei kleine Bilder das Recht auch
neben grossen gezeigt zu werden.
Heute sind
nicht nur meine Malerei-Erfahrung gewachsen, sondern auch die Formate meiner Objekte. Ein kleines
Bild neben einem grossformatigen hat das Recht sich z.B. auch in einem grossen
Rahmen mit Passepartout zu präsentieren. Ich bin sicher, dass man mit kleinen
Bildmotiven Anregung und Impulse geben kann, sowie die künstlerische Entwicklung
fördern. Im Laufe der kreativen Phase werden die Bilder oftmals grösser und
anspruchsvoller, seien es nun klein- oder grossformatige. Motive und Malstil
ändern sich im Laufe der Jahre, was grosse Künstler wie Monet, Chagall, Picasso,
Klee und Malkollegen aus der Malerei ebenfalls bewiesen haben und ihre Idee auch
immer neu lebten. Auch von ihnen entstanden nicht nur grosse Werke, auch die
kleinen hatten ihren Platz in ihrem Künstlerdasein.

Von Aquarell bis Abstraktion. Am Anfang 1999
war die Aquarell- und Pastelkreide-Malerei in der Gegenständlichkeit mein
Ausdruck, bis ich herausfand, dass mir die Abstraktion noch näher liegt.
Verschiedene Farben, Techniken, Stilrichtungen und Unterlagen sowie ihre Grösse
sind im Wandel der Zeit durch meine Hände gegangen. Heute ist es die
Vielfarbigkeit mit starken Ausdrucksfarben, Bütte und Leinwand, Gouache als
Technik und zwei differenzierte Maltechniken als mein Gerüst. Andere Materialien
kommen nach wie vor aber eher seltener zum Einsatz, ich habe meinen Stil
„geboren“ sodass der Betrachter mir auch meine Bilder zuordnen kann wenn er sie
sieht. Doch auch dieser Stil hat Richtungen, man bleibt nicht stehen, fördert
seine Erfahrungen immer weiter, wie ich es auch tue. Es gab einmal ein
Schneckenjahr, wie auch ein DIE blaue Phase der Ruhe, Dinge ändern sich stetig,
auch ich und meine Bilder. Immer wieder finde ich Zeichen die ich als weitere
Erfahrung, als weiteren Schritt sehe, Entwicklung im Schaffen......
Veränderungen gibt’s im Laufe des Lebens, auch in der Kunst. Ich freue mich auf
meine nächste Leinwand oder über das nächste Büttepapier das nach Farbe ruft.
Was es noch
zu sagen gibt? Meine Malerei ist rein
autodidaktisch! Ich habe sie nicht erlernt, weder in Schulen noch in Kursen. Für
mich ist sie DIE Farb- und Formensprache als autonome Schöpfung des Geistes,
auch ein umfassendes Heilmittel für eine „kranke“ Zeit. Malerei bedeutet für
mich Emotion-Gefühle-Werk- und -Gefühle-Emotion für den Beschauer. Sowohl
geometrische Figuren, Ornamente, Gegenständliches, Bildliches aus der Natur als
auch die Fantastik kann man der Malerei zusprechen. Ich habe kein inneres Bild,
keine Vorstellung, wenn ich mit malen beginne, weiss meistens noch nicht wie das
Werk schlussendlich ausschauen wird. Ich sehe es dann auch nicht als Aufgabe
an, ein Bild zu erklären, sondern erkläre dem Fragenden, dass ich ihn mehr sehe,
sich selbst ein Bildnis, eine Interpretation zu machen und die Aussage darin zu
lesen. Stimmungen in einem Bild sollen visionär werden und berühren, beides
zusammen, eines alleine ist für mich undenkbar. So denn sind Kopien meiner
Bilder undenkbar, jedes Bild hat seine Eigenheit, seine eingefangenen Gedanken
und sind gefühlsbetont. Auch Bestellungen gewünschter Motive oder Darstellungen
von Objekten auf Wunsch sind für mich undenkbar. Also lieber Leser, tut mir die
Frage danach nicht an. Meine Bilder sind einzigartig und einmalig, jedes ein
Unikat ohne kommerzielle billige Kopien und/oder Drucke, wie so mancher bekannte
Künstler es heutzutage zu tun pflegt, nur um des hochgelobten Mammons Geld
wegen. Kunst soll Kunst bleiben aus Leidenschaft und nicht überteuert
verkauft werden nur des Künstler-Namens wegen und als der reale Wert ist.
Ich bin stets
offen für Neues und gespannt auf mein
Leben wie’s weiter geht und wie meine Werke werden, denn jeder Tag birgt in sich
die Möglichkeit eines Wunders und so der Unvergesslichkeit.
Rita
Lottenbach
Philosophisches und Gedankliches von und zu meinen Bildern!
01.10.08: Es ist mittlerweile Herbst, wie schön........... Schön am Herbst sind die Nebelschwaden, die sich im Laufe des Tages wie Schleier meist auflösen und die Sonne hell scheinen lassen. Schön sind die Bäume, die Wälder. Die Bäume die sich langsam "zum Winterschlaf" vorbereiten, ihr wunderschönes farbiges Laub von Grau bis leuchtend Rot und Gelb verlieren, um neue Kraft zu tanken und so im Frühling wieder ihre Blätter spriessen lassen. Ein Wunder der Natur. Weiterhin spriessen auch meine farbigen Gedanken in der Gelb-Orange-Rot Palette, aber langsam kommen auch die Weiss-Schwarz Nuancen sowie das eigentlich schöne Grau in allen Tönen zur farbig warmen Palette hinzu. Nicht nur die Bäume in ihrem Verhalten auch meine Gedanken und Gefühle in mir wechseln oft in auf und ab, so gebe ich wider was mich berührt; in Farben auf die Leinwand oder auf Bütte um Schönes, Freudiges, Trauriges und Gedankliches zu verarbeiten. Es spiegelt sich in meinen Bilder, was in meiner Seele ruht. Manchen kommen meine Worte melancholisch vor, manchen vielleicht exzentrisch und manche finden sich mit meinen Aussagen verbunden. Viele berühmte Künstler der Malerei haben ihr Seelenleben in ihren Kunstwerken dargelegt bzw. sich offenbart. Es ist teilweise so, dass so manche Leute, ob Maler oder Musiker wahrscheinlich exzentrisch sind oder aber man findet sie sogar besonders abstrahiert.
Dieses Wort "abstrahiert" leitet sich von Abstraktion ab. Kommen abstrakte Symbole wie Zahlen
und geometrische Formen in Traum und Fantasie sowie Kunst vor, so sind diese stets Symbole des Selbst, also aus der Seele. Sie treten hauptsächlich während eines wichtigen Schrittes auf dem Individuationsweg auf. In der bildenden Kunst verweisen abstrakte Symbole oft auf den geistigen Gehalt der Kunst oder auf eine abstrakte Idee, was deutlich bei den Bildern von Wassily Kandinsky zu sehen ist. Ein Bild verweist auf Unterschiede zur Realität: Es kann beschönigen, einen Traum verkörpern oder verzerren. Bilder sind gerade in der Abstraktion Ideologieträger und aber auch tückische Gebilde an denen man sich ausrichtet. Gefühle symbolisieren innere Bewegungen, sie zu verarbeiten liegt an jedem Individuum selbst auf welche Weise es dies zu pflegen vermag. Für viele Künstler aber ist die Kunst auch ein Ventil mit ihren Gefühlen umzugehen, sie zu verarbeiten, es mindestens Schritt für Schritt zu versuchen.
Expressions
of a cancer journey.
Malerei-Wettbewerb für Krebskranke
2006: Zu diesem Wettbewerb habe ich das
abgebildete Werk nach England eingesandt, zusammen mit einem Text über das Leben mit Krebs, der möglichst positiv ausfallen musste
gemäss Reglement um Neuerkrankte zu motivieren. Im August
2006 werden die drei SiegerInnen erkoren.
Die Gewinner der Besten jeder Kategorie erhalten je 500 Euro. Der
Gewinner des Publikumspreises erhält 1'000 Euro. Die Gewinner der Besten
der Ausstellung: 1. Preis (Gesamtgewinner) 10'000 Euro / 2. Preis 5'000
Euro / 3. Preis 2'500 Euro 10'000. Die Gewinner des 1.-3. Preises
erhalten zusätzlich eine Reise nach London, wo sie zu einer
Medienveranstaltung eingeladen sind, dort werden sie offiziell
vorgestellt. Alle Geldpreise sind in Form von Beträgen, die an die vom
Künstler gewählte Krebs-Institution gehen. Der Name des Bildes:
"Open the door, the sun is shining for you."
Man kann sich hinter den
Türen und Fenstern verkriechen oder aber diese öffnen und in die Sonne
der Hoffnung schauen und vorwärts gehen.
Man kann nicht immer gewinnen,
aber mit dem Bild eine Botschaft in die Welt senden ist für mich ein
toller Gewinn. Über 1000 Einsendungen hat Jerry Parsons erhalten. Ich werde
das nächste Mal wieder an diesem tollen Wettbewerb teilnehmen und bin
guten Mutes. Eine neue Chance mit einem neuen ausdrucksvollen Bild!
Biografie über acht Jahre!
Die Kunst gab mir Kraft - 8 Jahre meines Lebens - 2006
Ich versuche aus jedem
negativen Absatz das Gute am Ende zu erwähnen, denn der Bericht soll ja
Krebskranke motivieren.
2006: Ich
hatte nicht gerade ein glückliches Leben, so verkroch ich mich in meinem
Job. Ich hatte Karriere gemacht und einige Jahre Ausbildung und erreicht
was ich beruflich anstrebte. Wie ein Schlag änderte sich alles in meinem
Leben mit der Diagnose Brustkrebs. Für mich fiel eine Welt zusammen,
ebenso traf es meinen Mann. Ein Suizid-Versuch war die Folge nach der
Brustamputation! Die Aerzte machten alles um den Krebs zu stoppen. Ich
hatte Vertrauen in sie, das ist sehr wichtig. Also gab es eine
Stammzellensammlung für die spätere Chemo. Nach der Hochdosis-Chemo in
der Isolation hatte ich kaum noch Kraft und war immer müde, dazu noch
starke Schmerzen. Drei Monate dauerte die Chemo in der Isolation, drei
Monate des Eingesperrtseins mit nachfolgender Bestrahlung. Ich hatte
Schmerzen war immer müde und kraftlos. Ich schaffte es diese harte
Chemotherapie und die Bestrahlungen durch zu stehen. Mein Mann hat mich
in der schwersten Zeit getragen, hielt meine Hand stundenlang in der
ISO, jeden Tag. Trotz grüner Schürze, Mundschutz und Handschuhe war er
während der Chemo bei mir, er gab mir Halt. Daraus schöpfte ich Kraft.
Diese Behandlung hat mir das Leben gerettet wofür ich sehr dankbar bin
mit diesem neuen Leben, deshalb würde ich immer wieder auf den Rat der
Ärzte eingehen. Was blieb waren die vielen Narben der Operationen und
die Schmerzen, auch infolge eines Brustaufbaus mit Eigengewebe und einem
Rückenleiden. Ich habe gelernt mit Schmerzen und Medikamenten zu leben,
sie sind ein Teil von mir. Man gewöhnt sich dran.
Ich beginne
positiv zu sein.
Also
stieg ich nach achtmonatiger Krankheitspause wieder in meinen Beruf ein.
Mehr und mehr machte sich jedoch Müdigkeit und Schwäche breit, sodass
ich das 130%-Pensum nicht mehr schaffte. Es kam der berufliche Abstieg
auf 40% in einem anderen Job. In dieser Zeit wurde ich gemobbt von
meinen Kollegen, so dass ich einen Nervenzusammenbruch erlitt. Mein
Hausarzt riet mir eine Therapie in einer psychiatrischen Klinik und wies
mich ein. Ich war psychisch und körperlich am Ende. Die Diagnose in der
Klinik war suizidale schwere Depression. Die Klink war offen, es war
eine angenehme Atmosphäre. Drei Monate Therapie waren sehr
fortschrittlich für mich. Ich habe mich dort gefunden. Arbeiten war
vorbei. Heute ist das Leben wieder erträglich.
Ich arbeite
an mir und gebe nicht auf.
In der
Klinik gab es unter anderem Mal-Therapie, für mich sehr aufregend. Es
brachte mir soviel, die Behandlung, die Gespräche und die Therapien. Ich
bin noch heute in psychiatrischer Kontrolle. Die Sitzungen bei meiner
Psychiaterin tun mir gut. Ich akzeptiere diesen Umstand und bejahe die
Therapie und rede auch darüber. Nicht immer leicht ist es depressiv zu
sein. Auch mein Lebensgefährte hat es nicht immer leicht. Ich begann
mich zu entfalten in der Malerei und wurde zuversichtlicher mit jedem
Tag. Manchmal habe ich trotz Antidepressiva „Down-Tage“. Ich merkte,
dass mich das Grübeln in meinem Kopf, mich sehr verletzt. Dann nehme ich
meine Waffen, Pinsel und Farbtopf, in die Hand und male. Der Traum die
Kreativität zu leben in der Kunst des Malens, Gefühle und Gedanken
auszudrücken ist wunderbar. Es ist eine Erfahrung die mein Leben in
allen Dingen neu gliedert. Mit Krebs und Depressionen zu leben kann man
auf verschiedene Arten. Ich schöpfe Kraft aus der Malerei, ich nenne sie
auch „Therapie der Seele“ für Krebskranke und psychisch erkrankte
Menschen.
Ich arbeite
wieder dran und sehe die Welt schon mit anderen Augen.
Blue
Visions heisst das Signet meines Ateliers. Mein Symbol ist eine
Schnecke. Sie bedeutet für mich Aussichten zu haben, und freudiges
Erleben an jedem neuen schönen Tag. Mit malen begann ich 1999 und es
wurde zur unabdinglichen Pinselsprache und begeistert mich immer wieder
aufs Neue. Eine Ausbildung in Kunst bzw. Malerei hatte Ich keine, ich
bin autodidaktisch. Malen bedeutet für mich nicht nur Kunst und
Schaffen, sondern auch eine Therapie zur Bewältigung von
Lebenssituationen. Die Malerei ist für mich zur Passion geworden. Mit
immer mehr Mut, unbändiger Freude und Liebe zu allen Farben, entstehen
meine Werke. Jedes Bild spricht für sich und spiegelt meine Seele.
Ich arbeite
und schaue nach vorne, beginne jeden Tag mit einem Lächeln und male.
Ich widme
die Kunst der Freude, um damit andere Menschen zu beglücken.
Die
Schnecke in meinem Logo symbolisiert meine Lebensphilosophie. Eine
Schnecke kann anders interpretiert werden, als eine Spirale, einen Kreis
der sich schliesst oder auftut, die feine Schutzhülle durchbricht um die
Fühler rauszustrecken, eine Sonne die wärmt und Licht spendet, den Sinn
des Lebens zu erkennen, sehen und erfahren. Als Kunstmalerin bin ich von
immer neuen Impressionen beflügelt. Meine Gefühle im Bild sind die der
Traurigkeit und der Hoffnung, und die der Sonne die Leben bedeutet. Du
siehst nicht mehr alles voller Angst, du denkst gar nicht dran. Manchmal
ist man fähig schlechte Gedanken wegzustecken. Die Malerei hilft mir
sehr meine Gefühle und meinen momentanen Zustand schöpferisch
umzusetzen, zu verarbeiten und bringt mir Freiheit, Freude,
Glücksgefühle. Malen ist wunderbar für den Geist, und vielfach gegen die
Angst wie bei Krebs. Ängste hat man zwar von Zeit zu Zeit vor dem Krebs,
vor dem Rezidiv, wenn man zur Kontrolle geht, wer hat das nicht schon
mitgemacht? Beim Malen denkt man nicht mehr an die Krankheit. Man fühlt
sich dabei viel besser und ist für gute Gedanken offen, um sich auf eine
wunderbare Art selber zu helfen.
Ich sage JA zum Leben
und möchte
alt werden, um möglichst lange Bilder zu malen. Es sagt mir
“Glaube
an dich, du schaffst es“ - Ich habe in den letzten
Jahren an mir und meiner Krankheit gearbeitet, akzeptiere sie und fühle
mich heute freier den je, obwohl sie zu mir gehört.
Das Bild
für diesen Wettbewerb entstand aus einer neuen Perspektive. Es heisst:
"Hope in
your soul, never give up and look up to the sun“
Die
feinen Schattierungen in blau und gelb zeigen Türen und Fenster und die
Sonne. Türen und Fenster kann man öffnen und hinaus in die Welt gehen oder
umgekehrt sich verkriechen, genauso wie bei der Schnecke. Die Sonne
bedeutet Hoffnung und Leben. Das Bild ist weiss-bläulich, rein und neu
wie ein NEUES zweites Leben. Ich war total motiviert es entstehen zu lassen
mit sehr viel Inspiration. Ich finde es aussagekräftig, es weckt
Hoffnung, Zuversicht und lässt den Betrachter nachdenken, das ganz
bestimmt. Ich hoffe, dass sich andere Krebskranke damit konfrontieren
und das Bild lesen.
Ich
empfinde heute alles doppelt so schön und gebe mein Interesse um ein
Vielfaches mehr den Dingen, wie einem Bild, und denen den ich vor der
Krankheit kaum eine Bedeutung gab. Abends frage ich mich jeweils, was
ist das Schönste an diesem Tag gewesen? Ich finde fast immer Etwas. Ich
verarbeite in der Malerei, es sagt mir: „Weitermachen, Sonne im Herzen
spüren, das Leben geniessen, Hoffnung und Zuversicht erkennen,
Motivation für andere krebskranke Menschen schenken.
|
Malen gegen
Krebs, ist eine wunderbare Therapie, sie fängt auf und motiviert
ZU LEBEN.
Es ist schön das neue Leben, ich erlebe es jeden Tag
neu! |
|
Dein Talent zu Malen ist einmalig wie
dein Gesicht. Du entfaltest deine Begabung in einen
unverwechselbaren Stil in deinen Bildern. Verstehst du mit
deinen Talenten umzugehen, beginnst du erst richtig zu LEBEN.
rl
|
up |