Blue Visions


 

 

 

  
www.bluevisions.ch
info@bluevisions.ch
myspace/bluevisionsrock 
 

©® Copyright 2004 - 2014
Blue VisionS
Webdesign by RL

Biografisches

 

Das Talent zu Malen ist einmalig wie dein Gesicht. Du entfaltest deine Begabung in einen unverwechselbaren Stil in deinen Bildern. Verstehst du mit deinen Talenten umzugehen, beginnst du erst richtig zu leben. rl

 

Gallery 2009 Gallery 2008 Gallery 2007 Gallery 2006 Gallery 2005 Gallery 99-04 Art-News 2009 Art-News 2008 Art-News 2007 Art-News 2006
Artcards Skulpturen Presse Malkurse Symbolik Biografie Kunst Forum International Handwerker der Farbe Gotthard Krupp Jürgen Wittig Kunstmarkt Kids-Gallery Ausstellung Wisen 08
Ausstellungen KSA Ausstellungen Galerie Del Mese Atelier-Ausstellungen Ausstellung aarReha 09 Ausstellung Berlin 07 Ausstellung in Holziken 07 Ausstellung Central Holziken 08 Ausstellung Löwen Wisen 08 Art Palm Award


Impulse zu einem besseren Leben mit und in der Malerei - meine Gedanken.
Kunst ist ein impulsgebendes Grundbedürfnis seit fast ewigen Zeiten schon und eine der wichtigsten Ausdrucksformen überhaupt.


Meine Bilder entstehen aus Lust am Malen. Es ist fast unglaublich wie die Gefühle und Gedanken meine Pinselstriche führen. Die Malerei hat die wunderbare Macht der Verarbeitung von Lebensprozessen und Lebenssituationen. Sie ist zum Beispiel Therapie für verschiedene minderschwere und schwere Krankheiten diverser Arten, ganz sicher auch Krankheiten psychischer Art wie Depressionen. Die wunderbare Kraft aus Farben und ihrer Verwendung beflügeln, geben grossartige Erfahrungen, lassen fröhliche aber auch traurige Gedanken verarbeiten und ihnen Ausdruck geben, ich nenne es Gefühlsmalerei. Den innersten Gedanken und Gefühlen mit Farbe Körper zu geben ist eine wundervolle Art sich auszudrücken. Mit Malen die Seele erforschen, schöne Dinge sehen und fühlen, sie auf Papier, Leinwand oder sonstigen Materialien umzusetzen, ist ein Geschenk an sich selbst. Andere schöne Aspekte der Malerei sind, sich stundenlang der Arbeit widmen und darüber die Zeit „verlieren“ und Ruhe zu finden. Die Zeit existiert nicht, die Ruhe kehrt ein für Körper und Seele. Malen tut der Seele unendlich gut.

Ich widme meine Kunst der Freude, um andere Mitmenschen bei der Beschauung zu beglücken, das ist der Sinn dahinter und meine Botschaft an Malende. Malerei ist reinste Kunst. Ein Bild soll nicht nur visionär sein, es soll berühren, sei es auch nur ein kleinformatiges Werk. Die Rechte eines kleinen Bildes? Mit Kleinigkeiten habe ich begonnen, d.h. mit kleineren Bildern. Man kann mit kleinen Dingen Menschen beglücken, wie z.B. mit einem kleinen Bild. Eine meiner Ideen war, Seiten schön gebundener kleiner Bücher in A6 bis A5-Format zu bemalen oder mit Fotos meiner Bilder zu versehen, sodass jedoch genug leere Seiten dazwischen lagen für Textergänzungen. Die leeren Seiten konnten alsdann mit Zitaten, Gedichten und Versen oder Tagebucheintragungen versehen werden. Diese illustrierten kleinen Bücher waren begehrt, mit ihren bemalten Seiten oder Ergänzungen mit Kunstfotografien, und kamen stets gut an als kleine aufmerksame Geschenke, vorallem aber mit den kleinen Bildern. Deshalb haben in meiner Malerei kleine Bilder das Recht auch neben grossen gezeigt zu werden.

Heute sind nicht nur meine Malerei-Erfahrung gewachsen, sondern auch die Formate meiner Objekte. Ein kleines Bild neben einem grossformatigen hat das Recht sich z.B. auch in einem grossen Rahmen mit Passepartout zu präsentieren. Ich bin sicher, dass man mit kleinen Bildmotiven Anregung und Impulse geben kann, sowie die künstlerische Entwicklung fördern. Im Laufe der kreativen Phase werden die Bilder oftmals grösser und anspruchsvoller, seien es nun klein- oder grossformatige. Motive und Malstil ändern sich im Laufe der Jahre, was grosse Künstler wie Monet, Chagall, Picasso, Klee und Malkollegen aus der Malerei ebenfalls bewiesen haben und ihre Idee auch immer neu lebten. Auch von ihnen entstanden nicht nur grosse Werke, auch die kleinen hatten ihren Platz in ihrem Künstlerdasein.


Von Aquarell bis Abstraktion. Am Anfang 1999 war die Aquarell- und Pastelkreide-Malerei in der Gegenständlichkeit mein Ausdruck, bis ich herausfand, dass mir die Abstraktion noch näher liegt. Verschiedene Farben, Techniken, Stilrichtungen und Unterlagen sowie ihre Grösse sind im Wandel der Zeit durch meine Hände gegangen. Heute ist es die Vielfarbigkeit mit starken Ausdrucksfarben, Bütte und Leinwand, Gouache als Technik und zwei differenzierte Maltechniken als mein Gerüst. Andere Materialien kommen nach wie vor aber eher seltener zum Einsatz, ich habe meinen Stil „geboren“ sodass der Betrachter mir auch meine Bilder zuordnen kann wenn er sie sieht. Doch auch dieser Stil hat Richtungen, man bleibt nicht stehen, fördert seine Erfahrungen immer weiter, wie ich es auch tue. Es gab einmal ein Schneckenjahr, wie auch ein DIE blaue Phase der Ruhe, Dinge ändern sich stetig, auch ich und meine Bilder. Immer wieder finde ich Zeichen die ich als weitere Erfahrung, als weiteren Schritt sehe, Entwicklung im Schaffen...... Veränderungen gibt’s im Laufe des Lebens, auch in der Kunst. Ich freue mich auf meine nächste Leinwand oder über das nächste Büttepapier das nach Farbe ruft. 

Was es noch zu sagen gibt? Meine Malerei ist rein autodidaktisch! Ich habe sie nicht erlernt, weder in Schulen noch in Kursen. Für mich ist sie DIE Farb- und Formensprache als autonome Schöpfung des Geistes, auch ein umfassendes Heilmittel für eine „kranke“ Zeit. Malerei bedeutet für mich Emotion-Gefühle-Werk- und -Gefühle-Emotion für den Beschauer. Sowohl geometrische Figuren, Ornamente, Gegenständliches, Bildliches aus der Natur als auch die Fantastik kann man der Malerei zusprechen. Ich habe kein inneres Bild, keine Vorstellung, wenn ich mit malen beginne, weiss meistens noch nicht wie das Werk schlussendlich ausschauen wird. Ich sehe es dann auch nicht als Aufgabe an, ein Bild zu erklären, sondern erkläre dem Fragenden, dass ich ihn mehr sehe, sich selbst ein Bildnis, eine Interpretation zu machen und die Aussage darin zu lesen. Stimmungen in einem Bild sollen visionär werden und berühren, beides zusammen, eines alleine ist für mich undenkbar. So denn sind Kopien meiner Bilder undenkbar, jedes Bild hat seine Eigenheit, seine eingefangenen Gedanken und sind gefühlsbetont. Auch Bestellungen gewünschter Motive oder Darstellungen von Objekten auf Wunsch sind für mich undenkbar. Also lieber Leser, tut mir die Frage danach nicht an. Meine Bilder sind einzigartig und einmalig, jedes ein Unikat ohne kommerzielle billige Kopien und/oder Drucke, wie so mancher bekannte Künstler es heutzutage zu tun pflegt, nur um des hochgelobten Mammons Geld wegen. Kunst soll Kunst bleiben aus Leidenschaft und nicht überteuert verkauft werden nur des Künstler-Namens wegen und als der reale Wert ist.

Ich bin stets offen für Neues und gespannt auf mein Leben wie’s weiter geht und wie meine Werke werden, denn jeder Tag birgt in sich die Möglichkeit eines Wunders und so der Unvergesslichkeit. Rita Lottenbach


Philosophisches und Gedankliches von und zu meinen Bildern!
01.10.08: Es ist mittlerweile Herbst, wie schön........... Schön am Herbst sind die Nebelschwaden, die sich im Laufe des Tages wie Schleier meist auflösen und die Sonne hell scheinen lassen. Schön sind die Bäume, die Wälder. Die Bäume die sich langsam "zum Winterschlaf" vorbereiten, ihr wunderschönes farbiges Laub von Grau bis leuchtend Rot und Gelb verlieren, um neue Kraft zu tanken und so im Frühling wieder ihre Blätter spriessen lassen. Ein Wunder der Natur. Weiterhin spriessen auch meine farbigen Gedanken in der Gelb-Orange-Rot Palette, aber langsam kommen auch die Weiss-Schwarz Nuancen sowie das eigentlich schöne Grau in allen Tönen zur farbig warmen Palette hinzu. Nicht nur die Bäume in ihrem Verhalten auch meine Gedanken und Gefühle in mir wechseln oft in auf und ab, so gebe ich wider was mich berührt; in Farben auf die Leinwand oder auf Bütte um Schönes, Freudiges, Trauriges und Gedankliches zu verarbeiten. Es spiegelt sich in meinen Bilder, was in meiner Seele ruht. Manchen kommen meine Worte melancholisch vor, manchen vielleicht exzentrisch und manche finden sich mit meinen Aussagen verbunden. Viele berühmte Künstler der Malerei haben ihr Seelenleben in ihren Kunstwerken dargelegt bzw. sich offenbart. Es ist teilweise so, dass so manche Leute, ob Maler oder Musiker wahrscheinlich exzentrisch sind oder aber man findet sie sogar besonders abstrahiert.
Dieses Wort "abstrahiert" leitet sich von Abstraktion ab. Kommen abstrakte Symbole wie Zahlen

und geometrische Formen in Traum und Fantasie sowie Kunst vor, so sind diese stets Symbole des Selbst, also aus der Seele. Sie treten hauptsächlich während eines wichtigen Schrittes auf dem Individuationsweg auf. In der bildenden Kunst verweisen abstrakte Symbole oft auf den geistigen Gehalt der Kunst oder auf eine abstrakte Idee, was deutlich bei den Bildern von Wassily Kandinsky zu sehen ist. Ein Bild verweist auf Unterschiede zur Realität: Es kann beschönigen, einen Traum verkörpern oder verzerren. Bilder sind gerade in der Abstraktion Ideologieträger und aber auch tückische Gebilde an denen man sich ausrichtet. Gefühle symbolisieren innere Bewegungen, sie zu verarbeiten liegt an jedem Individuum selbst auf welche Weise es dies zu pflegen vermag. Für viele Künstler aber ist die Kunst auch ein Ventil mit ihren Gefühlen umzugehen, sie zu verarbeiten, es mindestens Schritt für Schritt zu versuchen.


Expressions of a cancer journey.
Malerei-Wettbewerb für Krebskranke
2006: Zu diesem Wettbewerb habe ich das abgebildete Werk nach England eingesandt, zusammen mit einem Text über das Leben mit Krebs, der möglichst positiv ausfallen musste gemäss Reglement um Neuerkrankte zu motivieren. Im August 2006 werden die drei SiegerInnen erkoren.

 

Die Gewinner der Besten jeder Kategorie erhalten je 500 Euro. Der Gewinner des Publikumspreises erhält 1'000 Euro. Die Gewinner der Besten der Ausstellung: 1. Preis (Gesamtgewinner) 10'000 Euro / 2. Preis 5'000 Euro / 3. Preis 2'500 Euro 10'000. Die Gewinner des 1.-3. Preises erhalten zusätzlich eine Reise nach London, wo sie zu einer Medienveranstaltung eingeladen sind, dort werden sie offiziell vorgestellt. Alle Geldpreise sind in Form von Beträgen, die an die vom Künstler gewählte Krebs-Institution gehen. Der Name des Bildes:  "Open the door, the sun is shining for you." Man kann sich hinter den Türen und Fenstern verkriechen oder aber diese öffnen und in die Sonne der Hoffnung schauen und vorwärts gehen.
 

Man kann nicht immer gewinnen, aber mit dem Bild eine Botschaft in die Welt senden ist für mich ein toller Gewinn. Über 1000 Einsendungen hat Jerry Parsons erhalten. Ich werde das nächste Mal wieder an diesem tollen Wettbewerb teilnehmen und bin guten Mutes. Eine neue Chance mit einem neuen ausdrucksvollen Bild!


Biografie über acht Jahre!
Die Kunst gab mir Kraft - 8 Jahr
e meines Lebens
- 2006 
Ich versuche aus jedem negativen Absatz das Gute am Ende zu erwähnen, denn der Bericht soll ja Krebskranke motivieren.


2006: Ich hatte nicht gerade ein glückliches Leben, so verkroch ich mich in meinem Job. Ich hatte Karriere gemacht und einige Jahre Ausbildung und erreicht was ich beruflich anstrebte. Wie ein Schlag änderte sich alles in meinem Leben mit der Diagnose Brustkrebs. Für mich fiel eine Welt zusammen, ebenso traf es meinen Mann. Ein Suizid-Versuch war die Folge nach der Brustamputation! Die Aerzte machten alles um den Krebs zu stoppen. Ich hatte Vertrauen in sie, das ist sehr wichtig. Also gab es eine Stammzellensammlung für die spätere Chemo. Nach der Hochdosis-Chemo in der Isolation hatte ich kaum noch Kraft und war immer müde, dazu noch starke Schmerzen. Drei Monate dauerte die Chemo in der Isolation, drei Monate des Eingesperrtseins mit nachfolgender Bestrahlung. Ich hatte Schmerzen war immer müde und kraftlos. Ich schaffte es diese harte Chemotherapie und die Bestrahlungen durch zu stehen. Mein Mann hat mich in der schwersten Zeit getragen, hielt meine Hand stundenlang in der ISO, jeden Tag. Trotz grüner Schürze, Mundschutz und Handschuhe war er während der Chemo bei mir, er gab mir Halt. Daraus schöpfte ich Kraft. Diese Behandlung hat mir das Leben gerettet wofür ich sehr dankbar bin mit diesem neuen Leben, deshalb würde ich immer wieder auf den Rat der Ärzte eingehen. Was blieb waren die vielen Narben der Operationen und die Schmerzen, auch infolge eines Brustaufbaus mit Eigengewebe und einem Rückenleiden. Ich habe gelernt mit Schmerzen und Medikamenten zu leben, sie sind ein Teil von mir. Man gewöhnt sich dran.

Ich beginne positiv zu sein.

 

Also stieg ich nach achtmonatiger Krankheitspause wieder in meinen Beruf ein. Mehr und mehr machte sich jedoch Müdigkeit und Schwäche breit, sodass ich das 130%-Pensum nicht mehr schaffte. Es kam der berufliche Abstieg auf 40% in einem anderen Job. In dieser Zeit wurde ich gemobbt von meinen Kollegen, so dass ich einen Nervenzusammenbruch erlitt. Mein Hausarzt riet mir eine Therapie in einer psychiatrischen Klinik und wies mich ein. Ich war psychisch und körperlich am Ende. Die Diagnose in der Klinik war suizidale schwere Depression. Die Klink war offen, es war eine angenehme Atmosphäre. Drei Monate Therapie waren sehr fortschrittlich für mich. Ich habe mich dort gefunden. Arbeiten war vorbei. Heute ist das Leben wieder erträglich.

Ich arbeite an mir und gebe nicht auf.

 

In der Klinik gab es unter anderem Mal-Therapie, für mich sehr aufregend. Es brachte mir soviel, die Behandlung, die Gespräche und die Therapien. Ich bin noch heute in psychiatrischer Kontrolle. Die Sitzungen bei meiner Psychiaterin tun mir gut. Ich akzeptiere diesen Umstand und bejahe die Therapie und rede auch darüber. Nicht immer leicht ist es depressiv zu sein. Auch mein Lebensgefährte hat es nicht immer leicht. Ich begann mich zu entfalten in der Malerei und wurde zuversichtlicher mit jedem Tag. Manchmal habe ich trotz Antidepressiva „Down-Tage“. Ich merkte, dass mich das Grübeln in meinem Kopf, mich sehr verletzt. Dann nehme ich meine Waffen, Pinsel und Farbtopf, in die Hand und male. Der Traum die Kreativität zu leben in der Kunst des Malens, Gefühle und Gedanken auszudrücken ist wunderbar. Es ist eine Erfahrung die mein Leben in allen Dingen neu gliedert. Mit Krebs und Depressionen zu leben kann man auf verschiedene Arten. Ich schöpfe Kraft aus der Malerei, ich nenne sie auch „Therapie der Seele“ für Krebskranke und psychisch erkrankte Menschen.

Ich arbeite wieder dran und sehe die Welt schon mit anderen Augen.
 

Blue Visions heisst das Signet meines Ateliers. Mein Symbol ist eine Schnecke. Sie bedeutet für mich Aussichten zu haben, und freudiges Erleben an jedem neuen schönen Tag. Mit malen begann ich 1999 und es wurde zur unabdinglichen Pinselsprache und begeistert mich immer wieder aufs Neue. Eine Ausbildung in Kunst bzw. Malerei hatte Ich keine, ich bin autodidaktisch. Malen bedeutet für mich nicht nur Kunst und Schaffen, sondern auch eine Therapie zur Bewältigung von Lebenssituationen. Die Malerei ist für mich zur Passion geworden. Mit immer mehr Mut, unbändiger Freude und Liebe zu allen Farben, entstehen meine Werke. Jedes Bild spricht für sich und spiegelt meine Seele.

Ich arbeite und schaue nach vorne, beginne jeden Tag mit einem Lächeln und male.

 

 

Ich widme die Kunst der Freude, um damit andere Menschen zu beglücken.

Die Schnecke in meinem Logo symbolisiert meine Lebensphilosophie. Eine Schnecke kann anders interpretiert werden, als eine Spirale, einen Kreis der sich schliesst oder auftut, die feine Schutzhülle durchbricht um die Fühler rauszustrecken, eine Sonne die wärmt und Licht spendet, den Sinn des Lebens zu erkennen, sehen und erfahren. Als Kunstmalerin bin ich von immer neuen Impressionen beflügelt. Meine Gefühle im Bild sind die der Traurigkeit und der Hoffnung, und die der Sonne die Leben bedeutet. Du siehst nicht mehr alles voller Angst, du denkst gar nicht dran. Manchmal ist man fähig schlechte Gedanken wegzustecken. Die Malerei hilft mir sehr meine Gefühle und meinen momentanen Zustand schöpferisch umzusetzen, zu verarbeiten und bringt mir Freiheit, Freude, Glücksgefühle. Malen ist wunderbar für den Geist, und vielfach gegen die Angst wie bei Krebs. Ängste hat man zwar von Zeit zu Zeit vor dem Krebs, vor dem Rezidiv, wenn man zur Kontrolle geht, wer hat das nicht schon mitgemacht? Beim Malen denkt man nicht mehr an die Krankheit. Man fühlt sich dabei viel besser und ist für gute Gedanken offen, um sich auf eine wunderbare Art selber zu helfen. Ich sage JA zum Leben und möchte alt werden, um möglichst lange Bilder zu malen. Es sagt mir Glaube an dich, du schaffst es“ - Ich habe in den letzten Jahren an mir und meiner Krankheit gearbeitet, akzeptiere sie und fühle mich heute freier den je, obwohl sie zu mir gehört.

 

Das Bild für diesen Wettbewerb entstand aus einer neuen Perspektive. Es heisst: "Hope in your soul, never give up and look up to the sun“ Die feinen Schattierungen in blau und gelb zeigen Türen und Fenster und die Sonne. Türen und Fenster kann man öffnen und hinaus in die Welt gehen oder umgekehrt sich verkriechen, genauso wie bei der Schnecke. Die Sonne bedeutet Hoffnung und Leben. Das Bild ist weiss-bläulich, rein und neu wie ein NEUES zweites Leben. Ich war total motiviert es entstehen zu lassen mit sehr viel Inspiration. Ich finde es aussagekräftig, es weckt Hoffnung, Zuversicht und lässt den Betrachter nachdenken, das ganz bestimmt. Ich hoffe, dass sich andere Krebskranke damit konfrontieren und das Bild lesen.

 

Ich empfinde heute alles doppelt so schön und gebe mein Interesse um ein Vielfaches mehr den Dingen, wie einem Bild, und denen den ich vor der Krankheit kaum eine Bedeutung gab. Abends frage ich mich jeweils, was ist das Schönste an diesem Tag gewesen? Ich finde fast immer Etwas. Ich verarbeite in der Malerei, es sagt mir: „Weitermachen, Sonne im Herzen spüren, das Leben geniessen, Hoffnung und Zuversicht erkennen, Motivation für andere krebskranke Menschen schenken.


Malen gegen Krebs, ist eine wunderbare Therapie, sie fängt auf und motiviert ZU LEBEN.
Es ist schön das neue Leben, ich erlebe es jeden Tag neu!


Dein Talent zu Malen ist einmalig wie dein Gesicht. Du entfaltest deine Begabung in einen unverwechselbaren Stil in deinen Bildern. Verstehst du mit deinen Talenten umzugehen, beginnst du erst richtig zu LEBEN. rl

 


up